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Forderung nach einem Regelbildungsangebot gemeinsam für alle Kinder

Gelungener Auftakt zu "Inklusion an Kölner Schulen"

18.4.2011

Schuldezernentin Dr. Agnes Klein
Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Schule, Weiterbildung, Sport, aus Politik und Verwaltung sowie des Landschaftsverband, Jungendhilfe und Universität besuchten die Arbeitstagung im Nikolaus-August-Otto-Berufskolleg, zu der die Stadt Köln eingeladen hatte.

Hintergrund ist ein Auftrag des Kölner Rates an die Schulverwaltung, die Konvention der Vereinten Nationen zu den Rechten von Menschen mit Behinderung in Köln umzusetzen. Demnach beinhaltet das Recht auf Teilhabe als Menschenrecht auch, dass alle Kinder in einer wohnortnahen Regelschule die für sie individuell notwendige Förderung bekommen können. Die meisten Kinder, die sonderpädagogische Unterstützung brauchen, besuchen bisher Förderschulen. Das soll sich ändern. Auf einer breiten gesellschaftlichen Basis soll ein Inklusionsplan für die Kölner Schulen entwickelt werden.

Die gestrige Konferenz hat festgestellt, wie und unter welchen Bedingungen eine inklusive Schullandschaft in Köln entstehen kann. Zwölf Arbeitsgruppen erarbeiteten Themen, die auf diesem Weg berücksichtigt werden müssen. Eine Empfehlung zielt etwa darauf ab, einen sehr konkreten und zeitnahen Maßnahmeplan, eine "Roadmap", zu entwickeln. Darin soll das Vorgehen detailliert beschrieben werden, welche Schritte zur Entwicklung einer inklusiven Schullandschaft unternommen werden muss. Wichtig dabei: ein solcher Entwicklungsprozess kann nicht verordnet werden. Den einzelnen Schulen muss Raum und Zeit gegeben werden, eine individuelle Entwicklung anzuschieben, zu entwickeln und den Weg aktiv mit zu gestalten. Auf bestehende Netzwerkstrukturen und gute Beispiele inklusiver Praxis soll dabei aufgebaut werden.

Außerdem wurden folgende entscheidende Stellschrauben für den Inklusionsplan an Kölner Schulen hervorgehoben: die Fortbildung von Lehrkräften, die Vernetzung von Jugendhilfe und Schulen sowie eine gute Elternberatung.

Schul- und Jugenddezernentin Dr. Agnes Klein zeigte sich erfreut über die fundierten Ergebnisse der Tagung. Sie sagte zu, die Empfehlungen in den weiteren Arbeitsprozess einfließen zu lassen. Sie wies auf die guten Vorraussetzungen in Köln hin und forderte die notwendigen Unterstützungen von Bund und Land ein.

Die Ergebnisse der Tagung stellen den Auftakt für einen Arbeits- und Kommunikationsprozess mit weiteren Diskussions- und Arbeitsrunden dar. Ziel ist es, einen abgestimmten Inklusionsplan möglichst Mitte 2012 vorzulegen.
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Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln
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