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Förderkonzept „Schulmüde“

Zentrales Antragsverfahren für Kölner Haupt-, Gesamt- und Förderschulen

Schulmüdenprojekte sind Angebote des Amtes für Kinder, Jugend und Familie und des Schulamtes der Stadt Köln, von Trägern der Jugendhilfe und des Landschaftsverbandes Rheinland. Sie richten sich an schulpflichtige Schülerinnen und Schüler, die von der Regelschule nicht mehr erreicht werden.

Die Projekte beinhalten einen werkpraktischen und schulischen Anteil sowie eine intensive, sozialpädagogische Begleitung. Sie werden in bestimmten Jugendwerkeinrichtungen und außerschulischen Lernorten angeboten.
Projekt Schulm De Graphik
In Kleingruppen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowohl Anleitung im praktischen Arbeiten in unterschiedlichen Gewerken als auch schulischen Unterricht. Bei entsprechender schulischer Voraussetzung und erfolgreicher Teilnahme am Unterricht und an der Werkpraxis erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Projektende den Hauptschulabschluss nach
Klasse 9.

Der Unterricht wird von Lehrkräften der jeweiligen Kooperationsschulen erteilt, entweder nach den Kernlehrplänen der Hauptschule. Die Werkpraxis vermitteln Werkanleiterinnen und Werkanleiter aus den jeweiligen Gewerken.

Alle Schulmüdenprojekte kooperieren mit Haupt-, Gesamt- oder Förderschulen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden nach ihrer Aufnahme in ein Schulmüdenprojekt Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Kooperationsschule. Im Fall eines Abbruchs des Projektes erfolgt die Wiedereingliederung in die Herkunftsschule.

Schülerinnen und Schüler können in der Regel für ein bis höchstens zwei Jahre in ein Schulmüdenprojekt aufgenommen werden, um dort ihre Schulpflicht zu erfüllen. Die Projekte sind Schülerinnen und Schülern von Haupt- Gesamt- und Förderschulen vorbehalten.

Aufnahme in Jugendwerkstätten im letzten Schulbesuchshalbjahr

Schülerinnen und Schüler, die sich im letzten Schulbesuchshalbjahr befinden und einen „Schulmüdenantrag“ gestellt haben, können im Einzelfall durch den Besuch einer Jugendwerkeinrichtung ihre Vollzeitschulpflicht erfüllen. Sie erhalten werkpraktische Unterweisung in einem Gewerk.

Die Teilnahme führt nicht zur Vermittlung eines Schulabschlusses.
Diese Jugendlichen bleiben formal bis zur Vollendung ihrer Schulpflicht Schülerinnen und Schüler ihrer jeweiligen Regelschule.
Didakta Konzept Schulm De2

Antragsverfahren

Um an den obengenannten Angeboten teilnehmen zu können, stellen die betreffenden Schülerinnen und Schüler mit den Erziehungsberechtigten in ihrer jeweiligen Regelschule einen Antrag zur Aufnahme in das Förderprojekt für Schulmüde.

Die Anträge werden über das Schulamt der Stadt Köln zur Clearingstelle (Amt für Kinder, Jugend und Familie und Schulamt für die Stadt Köln) und von dort aus in die entsprechenden Beratungsstellen weitergeleitet.

Die zuständigen Beratungskräfte informieren die Jugendlichen mit ihren Familien oder Bezugspersonen über Schulmüdenprojekte und weitere außerschulische Maßnahmen in Köln und vermitteln in die entsprechenden Angebote. Die Information, intensive Beratung und Begleitung dienen der Entscheidungsfindung und führt zur Entwicklung von weiteren Förder- schritten. Die Jugendlichen werden von den Beratungskräften am Ende der Schulzeit ggf. in weiterführende Angebote begleitet.
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Stadt Köln
Amt für Kinder, Jugend und Familie

Beatrix Schmidt

Mediapark 6B
50670 Köln

Fon 0221/221-29546
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Schulamt für die Stadt Köln

Uwe Holke

Schulleiter der Kurt Tucholsky Schule
51109 Köln

Fon 0221/33779930
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