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Aufstiegsstipendium

Die Aufstiegsstipendien sind ein Kernelement der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung. Sie richten sich insbesondere an Berufserfahrene, die die Möglichkeit des Hochschulzugangs durch die Ausbildung, Fortbildung oder Berufspraxis erworben haben.

Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 670 Euro plus 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder unter zehn Jahren gewährt (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere). Die Förderung erfolgt als Pauschale und damit einkommensunabhängig. Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang können jährlich 2.000 Euro für Maßnahmekosten erhalten.

Wer kann sich um eine Aufstiegsstipendium bewerben (Bewerbungs- voraussetzungen)?

Die Abschlüsse folgender Ausbildungen werden anerkannt:

  • anerkannte duale Ausbildungsberufe auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), z. B. Bürokaufmann/frau, oder der Handwerksordnung (HwO), z. B. Kraftfahrzeugmechatroniker/in;
  • bundesgesetzlich geregelte Fachberufe im Gesundheitswesen, z. B. Altenpfleger/in, Physiotherapeut/in;
  • landesgesetzlich geregelte Berufe, z. B. Erzieher/in, staatlich geprüfte/r kaufmännische/r oder technische/r Assistent/in.

Welche abgeschlossenen Fortbildungen werden als Zugang zum „Aufstiegsstipendium“ anerkannt“?

Anerkannt werden Fortbildungen, die nach dem „Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz“ (AFBG, „Meister-BAföG“) förderungsfähig sind. Dazu müssen sie folgende Kriterien erfüllen:
  • öffentlich-rechtlicher Abschluss nach BBiG, HwO oder gleichwertig nach Bundes- oder Landesrecht, z. B. Meister/in, Techniker/in, Betriebswirt/in, Fachwirt/in, Fachkaufleute;
  • mindestens 400 Unterrichtstunden Gesamtdauer.

Wie kann die besondere Begabung/Leistungsfähigkeit in Ausbildung und Beruf nachgewiesen werden?

Dafür gibt es drei Möglichkeiten:

  • durch die Note der Berufsabschluss- oder Fortbildungsprüfung mit besser als „gut“
    oder
  • durch den Sieg bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb
    oder
  • durch den begründeten Vorschlag des Arbeitgebers.
Das Programm ‚Aufstiegsstipendium' ist eine Maßnahme der Begabten- förderung. Es besteht kein Rechtsanspruch. Ein Aufstiegsstipendium erhalten beruflich Begabte, die über ein dreistufiges Auswahlverfahren in die Förderung der SBB aufgenommen werden.

Leistungen:


Mit dem Aufstiegsstipendium wird ein Erststudium in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule gefördert.
  • Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 670 Euro plus 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder unter zehn Jahren gewährt (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere). Die Förderung erfolgt als Pauschale und damit einkommensunabhängig.
  • Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang können jährlich 2.000 Euro für Maßnahmekosten erhalten.
Im Falle der Zusage für ein Stipendium besteht auch die Möglichkeit einer Anwartschaft für ein Jahr, d.h. Sie können bis maximal ein Jahr nach Stipendienzusage mit dem Studium beginnen. Die erste Auszahlung erfolgt mit Beginn des Studiums.
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