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Europäischer Austausch

Das Programm „Leonardo da Vinci"

Das Programm "Leonardo da Vinci" will die grenzübergreifende berufliche Bildung fördern. Dazu soll Menschen, die sich in der Berufsausbildung befinden oder diese gerade hinter sich gebracht haben, ermöglicht werden, ihre Kenntnisse durch einen Auslandsaufenthalt zu vertiefen.

Auch Ausbilder können im Rahmen von Austauschprojekten die Berufs- bildungssysteme und -praktiken in anderen EU-Ländern kennen lernen. Dabei werden die Projekte nicht von der EU selbst organisiert, sondern von Institutionen oder Organisationen in den einzelnen Ländern. Aus Brüssel kommt dann die Finanzierung.

Wer kann teilnehmen?

  • Ausbilder an berufsbildenden Einrichtungen und in Unternehmen
  • Auszubildende, die sich in der Erstausbildung für einen berufsqualifizierenden Abschluss befinden
  • Studierende, sofern ihre Studienordnung ein Betriebspraktikum vorsieht
  • Junge Arbeitnehmer, die gerade eine Berufsausbildung oder ein Studium abgeschlossen haben (bis zu 1 Jahr nach Abschluss). Statt abgeschlossener Ausbildung reichen auch zwei Jahre Berufserfahrung. Auch Arbeitslose, die diese Kriterien erfüllen, können an Projekten teilnehmen.
Übrigens ist die Teilnahme nicht an die deutsche Staatsbürgerschaft (oder die EU-Bürgerschaft) gebunden. Es reicht aus, seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland (oder einem anderen EU-Land) zu haben - natürlich mit rechtmäßiger Aufenthaltsgenehmigung.

Was wird gefördert?


Gefördert werden grenzüberschreitende Projekte, die den Austausch von Ausbildern, Azubis, Studierenden und jungen Arbeitnehmern (bzw. jungen Arbeitslosen) zum Zweck der Berufsbildung organisieren. Es geht also um Praktika bzw. berufliche Ausbildungen bei Unternehmen oder Bildungsinstitutionen im weitesten Sinne. Daneben werden auch andere Maßnahmen unterstützt, z.B. Forschungsprojekte.

Azubis können zwischen 3 Wochen und 9 Monaten ins Ausland gehen; Studenten zwischen 3 und 12 Monaten; junge Arbeitnehmer zwischen 2 und 12 Monaten. Für Ausbilder sind kürzere Aufenthalte vorgesehen - zwischen 1 und 6 Wochen.

Die EU zahlt den einzelnen Teilnehmern Fahrt- und Lebenshaltungskosten nach fixen Sätzen; ein gewisser Eigenanteil bleibt. Darüber hinaus bekommt die Einrichtung, die das Projekt organisiert, einen Zuschuss zur Deckung ihrer Verwaltungsausgaben.

Leonardo da vinci für Studierende und Graduierte,
die über die Hochschule oder direkt eine Stelle im Ausland erhalten haben. Sie wenden sich an die für das LEONARDO-Programm zuständige Stelle ihrer Hochschule (Akademisches Auslandsamt, Praktikantenamt, Career Service, EU-Beauftragte) mit einem Antrag auf Förderung.

Fördergegenstand:

  • Praktika/Praktische Studiensemester die von Studierenden während des Studiums oder
  • Nachpraktika, die von Graduierten im Anschluss an das Studium (Beginn des Praktikums spätestens 12 Monate nach Abschluss des Studiums) durchgeführt werden.

Ausgeschlossen von der Förderung sind Praktika:

  • an Hochschulen und Hochschuleinrichtungen
  • bei Europäischen Institutionen und Verwaltungseinrichtungen für Gemeinschafts-programme
  • an Einrichtungen bzw. gegebenenfalls in Projekten, die EU-Zuschüsse erhalten
  • an Auslandvertretungen der Länder, wie z.B. Botschaften, Konsulate, Kulturinstitute, nationale Vertretungen und ähnliches
  • im Land, dessen Staatsangehörigkeit betroffene Studierende/Graduierte haben
    (bei Doppelstaatsbürgerschaften sind beide maßgebend).
  • von Studierenden/Graduierten der Medizin als Famulatur, Praktisches Jahr oder Arzt im Praktikum und
  • jede Art von Lehrtätigkeit

Mögliche Dauer des Praktikums:

  • Für Studierende mindestens 3 Monate (91 KALENDERTAGE!) und höchstens 12 Monate,
  • für Graduierte mindestens 2 Monate (61 KALENDERTAGE!) und höchstens 12 Monate dauern.
  • Teilzeitpraktika sowie studienbegleitende Praktika können nicht gefördert werden.

Unterstützung:

  • Einen Aufenthaltszuschuss für die Praxiszeit bis zu maximal € 500 pro Monat, je nach Vergütung und zusätzlichen Leistungen (z.B. freie Unterkunft, freie Verpflegung u.ä.) der Praxisstelle, deren Gegenwert anzugeben ist.
  • Einen Zuschuss zu den Reisekosten für tatsächlich nachgewiesene Kosten für eine Hin- und Rückreise vom Studien-/Heimatort zur Praxisstelle vor Beginn und nach Abschluss des Praktikums. Hierfür sind pro Land maximale Zuschussbeträge vorgegeben.
  • Gegebenenfalls einen Zuschuss bis max. € 200 für einen Sprachkurs im Zielland der vor Beginn des Praktikums oder begleitend durchgeführt wird.
Ein Rechtsanspruch auf eine Förderung oder eine bestimmte Zuschusshöhe besteht nicht.
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