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Schülerbetriebspraktikum

Über ein Betriebspraktikum lernen die Schülerinnen und Schüler die Berufs- und Arbeitswelt in einem Unternehmen praxisnah kennen. Das Betriebspraktikum dauert i.d.R. zwei bis drei Wochen. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich praxisorientiert mit den eigenen Fähigkeiten und den betrieblichen Anforderungen auseinander und lernen Berufe betriebsnah und realistisch kennen.

© 123rf.com | maridav
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Betriebspraktika tragen dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler
  • ein zeitgemäßes Verständnis für die Arbeitswelt sowie für technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge entwickeln,
  • ihre Eignung für bestimmte Tätigkeiten realistischer einschätzen,
  • ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt entdecken,
  • ihre Berufsvorstellungen vertiefen bzw. korrigieren können,
  • Schlüsselqualifikationen weiterentwickeln (z. B. Pünktlichkeit, Anstrengungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit) und deren Bedeutung erkennen,
  • ihre Praktikumserfahrungen reflektieren und dokumentieren und ihre Ausbildungs- und Studienwahl zu konkretisieren.


  • In der Regel wird ein Schülerbetriebspraktikum zwei- bis dreiwöchig in der Jahrgangsstufe 9 oder 10 verbindlich für alle Schülerinnen und Schüler in Betrieben, Verwaltung oder Institutionen durchgeführt. Nach Entscheidung der Schulkonferenz kann ein zweites verbindliches Schülerbetriebspraktikum von bis zu drei Wochen Dauer durchgeführt werden.

    Gymnasien und Gesamtschulen haben in der Sekundarstufe I und II als Mindeststandard verschiedene Praktikumsphasen mit einer Gesamtdauer von drei Wochen (Schülerbetriebspraktikum Sek. I und Praxiselemente in Betrieben, Hochschulen und Institutionen). Die Schule kann entscheiden, wie sich die drei Wochen auf die Sek. I und II verteilen, dabei muss in der Sek. I ein Praktikum von mindestens einer Woche absolviert werden. Bei der Praxisphase mit einer Dauer von mindestens zwei Wochen in der Sekundarstufe II muss eine der beiden Wochen im Betrieb stattfinden.

    An allen Schulformen sind weitere Kurzzeitpraktika, sogenannte "Schnupper-praktika" oder vertiefende Praktika, möglich. Die Gestaltung der Schülerbetriebspraktika für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf kann bei Bedarf den schulischen, regionalen und zeitlichen Erfordernissen flexibel angepasst werden.

    Praktikumsplätze können im Ausnahmefall auch regionale Grenzen überschreiten. Im Kontext einer Europäisierung der Arbeitswelt wird empfohlen, Praktika in den europäischen Nachbarländern im Rahmen der schulischen Möglichkeiten (Städtepartnerschaften, Partner-organisationen) zu ermöglichen.

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Claudia Kleefisch

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