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Bündnis für Teilzeitberufsausbildung

Wir machen’s möglich!

Flyer zur Teilzeitausbildung in Köln
Eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist in Zeiten des Fachkräftebedarfes und der demografischen Entwicklung ein viel diskutiertes Thema. Gute Lösungen helfen der Wirtschaft und bieten darüber hinaus individuelle Berufschancen.

Bereits beim Eintritt in das Berufsleben stellt sich für viele oftmals die Frage der Vereinbarkeit von Ausbildung und Familie. Nach wie vor noch zu wenig bekannt ist die Möglichkeit, die das Berufsbildungsgesetz (BBiG) bereits seit seiner Novellierung im Jahr 2005 bietet. Mit der Regelung im § 8 Abs. 1 BBiG besteht die Möglichkeit, bei berechtigtem Interesse die tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit zu verkürzen. Berechtigtes Interesse liegt im Sinne einer Teilzeitberufsausbildung vor, wenn die oder der Auszubildende ein eigenes Kind betreuen, einen pflegebedürftigen Angehörigen pflegen muss oder vergleichbar schwerwiegende Gründe bestehen. Bei Vorliegen vorgenannter Gründe kann ebenfalls eine schon bestehende Vollzeitberufsausbildung in eine Teilzeitberufsausbildung umgewandelt werden.
Die Ausbildungsdauer insgesamt bleibt bestehen. Es handelt sich hierbei um eine voll qualifizierende Ausbildung.

Fragen rund um diese zeitmodifizierte Ausbildungsform gibt es viele, hierzu zählen beispielsweise Unterstützungsangebote für die jungen Auszubildenden, die Sicherstellung des Lebensunterhaltes und Fragen der Kinderbetreuung.

Um die Kräfte in der Kölner Region zu bündeln, die zur Verbesserung der Situation junger Mütter und Väter ohne Berufsabschluss beitragen können und wollen, wurde am 11. März 2008 im Rahmen einer großen Auftaktveranstaltung das Bündnis für Teilzeitberufsausbildung gegründet.

Zur Entstehung des Bündnisses für Teilzeitberufsausbildung:

Die Notwendigkeit eines solchen Bündnisses wurde seit Längerem von den Beratungseinrichtungen, die junge alleinerziehende Mütter betreuen und einen Weg aus dem Bezug von Arbeitslosengeld II suchen, benannt. Eingeladen durch das Jobcenter Köln hat sich zunächst ein Arbeitskreis dem Thema gewidmet mit dem Ziel, eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen. Parallel dazu wurde eine Gruppe junger Mütter im Rahmen eines geförderten Projektes auf eine Berufsausbildung in Teilzeitform vorbereitet.

Im Bündnis für Teilzeitberufsausbildung wurden diese Kräfte in der Region Köln unter dem Motto „Wir machen’s möglich!“ gebündelt. Das Bündnis wurde im Jahr 2008 durch die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Köln, die Regionalagentur Region Köln und von Trägen, die in ihren jeweiligen Wirkungsbereichen im Vorfeld die Zusammenarbeit angeregt hatten, initiiert. Unterstützt wurden die Beteiligten dabei von dem Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) sowie überregional von der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B.).

„Wir machen’s möglich!" – Ziele des Bündnisses:

Ziel des Bündnisses ist es, neben der Weitergabe und dem Austausch von Informationen über die Möglichkeiten der Berufsausbildung, Partnerinnen und Partner für ein breites Bündnis zu gewinnen, die sich stark machen für mehr Teilzeitberufsausbildungsplätze in der Region.
Es konnte in der Zwischenzeit eine starke überregionale Resonanz festgestellt werden. Das seit einigen Jahren durchgeführte Landesprojekt TEP „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ kann nun auf einige Erfahrungen zurückblicken. Andere Projekte, zum Beispiel für die Integration von Alleinerziehenden wurden bzw. werden durchgeführt, die ebenfalls den Fokus auf die Berufsausbildung in Teilzeit haben.

Geplant ist weiterhin eine intensive und nachhaltige Vernetzung aller Aktivitäten der Partnerinnen und Partner im Bündnis in Sachen Teilzeitberufsausbildung.

Mitwirkende im Bündnis:


Am Bündnis wirken die Akteurinnen und Akteure am Arbeits- und Ausbildungsmarkt in der Kölner Region mit: Wirtschaftsförderungen, Kammern, Berufsverbände, Arbeitgeberorganisationen, Arbeitnehmerorganisationen, einzelne Arbeitgeber, Vertreterinnen und Vertreter von Arbeitsagenturen und Jobcentern, Gleichstellungsbeauftragte sowie Bildungs- und Beratungseinrichtungen.

Koordiniert wird das Bündnis von der Agentur für Arbeit, dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln sowie der Regionalagentur Köln.
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Di. 30.09.2014,
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Kontakt
Eva Pohl

Agentur für Arbeit Köln

Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt

Fon 0221/9429 5400

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