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Hilfe bei Lernstörungen

Lern- und Leistungsstörungen sind oftmals das
Ergebnis eines gestörten Lernprozesses

Lern- und Leistungsstörungen können eine Vielzahl von Ursachen haben: manchmal haben sie damit zu tun, dass die Begabung des Kindes nicht ausreicht oder es sich nicht genug anstrengt. Das kommt aber relativ selten vor.
In den meisten Fällen liegen die Gründe für die Lern- und Leistungsstörungen nicht beim Kind alleine, sondern haben zum Beispiel auch mit dem schulischen Umfeld, dem Unterricht und der Stützung im Elternhaus zu tun.

Das bedeutet unter anderem, dass sich die erforderlichen Maßnahmen nicht auf das Kind alleine konzentrieren dürfen, wenn sie erfolgreich sein sollen.

Zu den häufigsten Problemen im Leistungsbereich gehören - vor allem in der Grundschule - Schwierigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben und Rechnen. Diese sind überwiegend Ergebnis eines gestörten Lernprozesses und nicht Folge einer individuellen Lernstörung: Das Kind wird vom Unterricht nicht erreicht, weil dieser für seine Bedürfnisse nicht gründlich und intensiv genug oder vom pädagogischen Ansatz her nicht ange- messen ist. In solchen Fällen benötigt das Kind eine zusätzliche und gezielte pädagogische Förderung, keine spezielle Lerntherapie.

Es ist daher in jedem Falle richtig, sich bei Problemen mit Lesen, Schreiben und Rechnen zunächst einmal an die eigene Schule zu wenden und nach Fördermöglichkeiten zu fragen.

Weitere Ansprechpartner

Wenn die Schule eine solche Förderung nicht selbst durchführen kann oder unsicher ist, welche Förderung für ein bestimmtes Kind die richtige ist, sollte sie sich an Fachberater bei ihrer Schulaufsicht wenden.

Für Grund-, Haupt- und Förderschulen in Köln bietet die Lernwerkstatt des Schulamtes für die Stadt Köln eine solche Hilfe und Beratung an. Eltern können sich auch direkt an die Lernwerkstatt wenden.

Wenn sich dabei heraus stellt, dass pädagogische Maßnahmen alleine nicht ausreichend sind, weil die Problematik sehr hartnäckig ist oder es sich beim Kind vermutlich um eine Teilleistungsstörung handelt, sollte man sich an eine schulpsychologische Beratungsstelle, eine kinderpsychia- trische Praxis mit einschlägiger Erfahrung oder eines der auf Teilleis- tungsstörungen spezialisierten Institute wenden.

Teilleistungsstörungen kommen nach schulpsychologischer Erfahrung sehr viel seltener vor, als gemeinhin angenommen wird. Der allergrößte Teil der Kinder mit Problemen im Lesen, Rechtschreiben und Rechnen hat keine Teilleistungsstörung.

Daher ist es in jedem Falle richtig, folgende Reihenfolge einzuhalten:

  • Gespräch mit der Schule: innerschulische Förderung
  • Beratung durch pädagogische Experten: Förderung über Lernwerkstatt, außerschulische Förderung
  • Schulpsychologische bzw. kinderpsychiatrische Untersuchung: Lerntherapie
Wichtig ist, die Probleme beim Lesen, Rechtschreiben und / oder Rechnen so früh wie möglich, am besten noch während der Grundschulzeit zu beheben, um dem Kind oder dem Jugendlichen eine möglichst unbelastete und ungefährdete Schullaufbahn zu ermöglichen.
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Kontakt
Lernwerkstatt
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Raum 10 H 05
Willy-Brandt-Platz 3
50679 Köln

Sprechstunde donnerstags
14 – 17 Uhr

Stadt Köln
Schulpsycholo- gischer Dienst
Willy-Brandt- Platz 3 Stadthaus Deutz
50679 Köln

Fon 0221/221- 29001
Fax 0221/221- 29185
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