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Häufig gestellte Fragen

Förder- und Unterrichtsmaterial


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Woher bekommen inklusive Schulen testdiagnostisches Material wie SO-NR, HAWIK etc.? Wenn man einen Test hat, wer bezahlt die Testhefte bzw. wo werden sie bestellt?
Die Antragstellung erfolgt über die Schulleitung an den/die jeweilige/n Objektbetreuer/-in des Amtes für Schulentwicklung. Schulleitungen finden ihre/n Objektbetreuer/-in über das Intranet der Stadt Köln bei „Schulen/tIPS“. Der/Die Objektbetreuer/-in entscheidet abschließend ggf. unter Beteiligung der Schulaufsicht. Aus Kostengründen sollen die Testkoffer mit den entsprechenden Materialien durch mehrere -benachbarte- Schulen genutzt werden.

Wie geht das mit der Schulbuch- bzw. Materialbestellung für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf an allgemeinen Schulen? Wie bekomme ich (zusätzliches) Fördermaterial?

Freie Lernmittel (Schulbücher und andere Medien) nach § 96 SchulG NRW

Grundsätzlich entscheidet jede Schule selbst, welche freien Lernmittel (Schulbücher und andere Medien) sie anschaffen möchte, welche Schulbücher also jeweils für die Schüler/-innen geeignet sind.
Dabei sind die „Bestimmungen zur Lernmittelfreiheit“ einzuhalten. Die Bücher, die aus dem Lernmitteletat vom Schulträger Stadt Köln bezahlt werden sollen, müssen in der „Liste der zugelassenen Lernmittel“ eingetragen sein:
Webseite Schulministerium: Zulassung von Lernmitteln in NRW

Für Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf an allgemeinen Schulen gilt dabei ebenso die Durchschnittsbetragsverordnung (VO zu § 96 Abs. 5 SchulG) in der jeweils aktuellen Fassung, wie für alle anderen Schülerinnen und Schüler. Für das Gemeinsame Lernen gelten nach dieser Verordnung die entsprechenden Durchschnittsbeträge der jeweiligen Schulform (vgl. § 4 Abs. 2 Ziff. 2 VO zu § 96 Abs. 5 SchulG). Das bedeutet zum Beispiel für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in der Sek. I (Haupt- oder Realschule, Gymnasium oder Gesamtschule) sind dies bis zu 78,- Euro pro Schüler/in und Schuljahr. Die Eltern tragen davon 1/3 als Eigenanteil.

Für Schülerinnen und Schüler, die zieldifferent unterrichtet werden (Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf in den Förderschwerpunkten „Lernen“ und „geistige Entwicklung“), gelten ebenfalls die gleichen Durchschnittsbeträge für Lernmittel wie für die Schülerinnen und Schüler ohne besonderen Förderbedarf (vergl. Verordnung über die Durchschnittsbeträge und den Eigenanteil nach § 96 Abs. 5 Schulgesetz, VO zu § 96 Abs. 5 SchulG)

Für blinde Schülerinnen und Schüler wird der Betrag auf das Fünffache, für Schülerinnen und Schüler mit einer Sehbehinderung auf das Dreifache festgesetzt; der Eigenanteil wird dabei nicht erhöht. mehr

Erster Ansprechpartner für Schulen zu allen Fragen der Anschaffung der erforderlichen freien Lernmittel (für alle Schüler/-innen mit oder ohne Unterstützungsbedarf) sind die Schulsachbearbeiter/-innen in den Bürgerämtern (für die Gesamtschulen und für die Campusse Deutz und Süd: die Ansprechpartner/-innen im Amt für Schulentwicklung, Sachgebiet 400/4 und 400/3). Die für Ihre Schule zuständigen Sachbearbeiter/-innen finden die Schulleiter/-innen im Intranet der Stadt Köln bei Schulen/tIPS.

Freie Lernmittel, die aus dem Schulbuchetat bezahlt werden, dürfen – wie auch die Schulbücher für alle anderen Kinder - nur bei der Vertragsbuchhandlung bestellt werden, die das Amt für Schulentwicklung allen Schulen mitgeteilt hat.
Allgemeine Informationen dazu finden Sie auch bei der Medienberatung NRW:
mehr


Erhöhter Pro-Kopf-Betrag und GL-Pauschale für Lehr- und Unterrichtsmittel
Für die Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf erhalten die Schulen vom Schulträger Stadt Köln über die Schulgiroraten einen „erhöhten Pro-Kopf-Beitrag“ sowie eine „GL-Pauschale“.
Die von der Stadt Köln zur Verfügung gestellten Schulgiromittel sind nach Maßgabe des Punktes 4.1 der aktuellen Dienstanweisung Schulgiro (zu finden im Intranet der Stadt Köln bei Schulen/tIPS) zu verwenden. Dazu gehören unter anderem auch Lehr- und Unterrichtsmittel.
Lehr- und Unterrichtsmittel werden von den Lehrkräften für die Gestaltung des Unterrichts genutzt und verbleiben im Normalfall in der Schule. Hierzu zählen beispielsweise Instrumente und Materialien für den naturwissenschaftlichen Unterricht und die fachpraktische Ausbildung, von Schülerinnen/Schülern genutzte Computer und die dazugehörige Software sowie im Unterricht verwendete audiovisuelle Medien wie Kameras, Rekorder und Projektoren ebenso wie Sportgeräte.
Ansprechpartner/-innen für die Schulen hierzu sind ebenfalls die Schulsachbearbeiter/-innen. Die für ihre Schule zuständigen Sachbearbeiter/-innen finden die Schulleiter/-innen im Intranet der Stadt Köln bei Schulen/tIPS.

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Kontakt
Amt für Schulentwicklung der Stadt Köln
Regionale Bildungslandschaft
Sachgebiet Inklusion

Marc Overmann

Willy-Brandt-Platz 3
50679 Köln
Tel.: 0221/221-28772

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