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Das Projekt

Bisheriger Prozess

Ausstellung zur Bildungslandschaft Altsadt Nord
Mit der Unterzeichnung der Kooperationsverein- barung am 5. Mai 2007 begann für die Einrich- tungen die gemeinsame Arbeit, um in einem vielschichtigen Prozess die "Türen zu öffnen" und den Weg zu einer abgestimmten Entwicklung gemeinsam weiter zu gehen. Dabei wurden in zwei Arbeitsgruppen, der AG Bau und der AG Pädagogik, sowie in weiteren Projektgruppen Grundlagen erarbeitet, die in die weiteren Überlegungen und Entwicklungen Eingang finden.
Viele engagierte Akteure trafen sich regelmäßig, um sich auszutauschen und die Inhalte des Projektes weiter in die Zukunft zu denken. Ein Schwerpunkt für die zukünftige bauliche Entwicklung lag in der Abschätzung von möglichen Raumbedarfen in den Einrichtungen, die über die Beschreibung derzeitiger und zukünftiger Aktivitäten formuliert wurden.

Im Spätherbst 2007 fand in Köln ein Partizipationsworkshop statt, auf dem über Möglichkeiten der Einbindung von Kindern und Jungendlichen in den Prozess nachgedacht wurde. Die Umsetzung der Ideen, die von den Akteuren entwickelt wurden, wurden im Jahr 2008 begonnen.

Der damit begonnene Partizipationsprozess wurde im Februar 2008 mit der 1. Ideenkonferenz fortgesetzt, auf der Schüler, Eltern, Anwohner und Unternehmer aus dem Stadtteil die Gelegenheit hatten, Ihre Ideen in das Projekt einzubringen.

Jury entscheidet für Entwurf der Architekten von feld 72 / plansinn

Bildungslandschaft Altstadt-Nord - das Modell
Bildungslandschaft Altstadt-Nord - das Modell (c) Stefan Bayer
Von Februar bis Mai 2008 haben Archi- tekten, Stadt- und Landschaftsplaner in einem Städtebaulichen Planungsworkshop in einer ersten Phase daran gearbeitet, Orte für die Bildungsland- schaft Altstadt Nord zu defi- nieren und Stadt- räume zu entwerfen. Vor allem die unter- schiedlichen, für die Bildungslandschaft relevanten Nutzungen von Gebäuden und Frei- flächen sowie die Wege, die die Partner der Bildungslandschaft zueinander zurücklegen, haben im ersten Planungsschritt einen Schwerpunkt gebildet. Dazu skizzierten die Planer Entwicklungsziele und Entwicklungsräume.

Am 8. Mai 2008 fand die Präsentation der Arbeiten aller statt, und das international besetzte Preisgericht entschied nach mehrstündiger Diskussion einstimmig, zwei erste Preise an das Team Feld 72 / PlanSinn aus Wien und an das Team muf architecture/art aus London zu vergeben. Diese beiden Teams arbeiteten bis September an der Weiterentwicklung der Ideen.

Die Jury kam am 29. September wieder zusammen und entschied, dass der Entwurf der Architekten von feld 72 / plansinn aus Bozen und Wien die beste Basis für die weitere Entwicklung der Verbundeinrichtungen, für die Schulen, die Kita und die Jugendeinrichtungen rund um den Kölner Klingelpützpark ist. Die Jury sieht in dem Entwurf zahlreiche neue Möglichkeiten für den Stadtteil und den Bildungsverbund.

Unmittelbar nach Bekanntgabe des Juryergebnisses haben Anwohnerinnen und Anwohner des Parks deutlich gemacht, dass sie die im Entwurf vorgeschlagenen Eingriffe in den Park nicht mittragen wollen.
Am 18. Dezember 2008 hat der Rat der Stadt Köln beschlossen, einen Planungsbeirat einzurichten, der den Auftrag bekam, die Bezirks- vertretung Innenstadt und die Fachausschüsse bei der Entwicklung des Rahmenplans zu beraten.

Planungsprozess 2010

Das Jahr 2009 stand unter dem Zeichen der gemeinsamen Aktivitäten und Projekte der Einrichtungen in der Bildungslandschaft Altstadt Nord. Im Jahr 2010 hat sich die pädagogische Zusammenarbeit weiter verfestigt. Zu Beginn des Jahres fand die Ideenkonferenz als "Jugendideenkonferenz" statt, auf der neue Projektideen vorgetragen wurden, von denen einige bereits realisiert sind

Zwei Einrichtungen haben sich um die Aufnahme in die Bildungslandschaft beworben: Die Celestin-Freinet Grundschule in der Dagobertstraße sowie die Realschule am Rhein haben Ende April bzw. Anfang Mai 2010 Beschlüsse gefasst, nach denen Sie in die Bildungslandschaft Altstadt Nord umziehen möchten.

Die Verwaltung der Stadt Köln hat eine Beschlussvorlage für die bauliche Realisierung der Bildungslandschaft Altstadt Nord erarbeitet. Nach den Beratungen in den Fachausschüssen wurde diese Vorlage vom städtischen Rat mit kleinen Änderungen am 14. September 2010 beschlossen.

  • Unter anderem sollen die Grunflächen, die gegebenenfalls durch geschickte Planungen nicht von den Bildungseinrichtungen benötigt werden, dem Parkgelände zugeschlagen werden.
  • Im Beschluss wird der finanzielle und zeitliche Rahmen für die Planung der erforderlichen Hochbaumaßnahmen definiert. Es werden Aussagen zu den Investitionen in die Gebäude und die Höhe der dazu erforderlichen Planungskosten gemacht. Hierzu wird die Verwaltung beauftragt, Vorschläge für passende Verfahren und Organisationsformen zu machen.
  • Die Planungen sollen unter Einbeziehung der beiden neuen Einrichtungen (Celestin-Freinet Grundschule in der Dagobertstraße und Realschule am Rhein in der Niederichstraße) stattfinden und mit hoher Priorität umgesetzt werden.
Am 2. Oktober 2010 wurde die Kooperationsvereinbarung aus dem Jahr 2007 erneuert, und es wurden zwei neue Einrichtungen in die BAN aufgenommen: die Célestin-Freinet Grundschule sowie die Realschule am Rhein. Zusammen mit dem Abendgymnasium-Weiterbildungskolleg Gereonsmühlengasse, der Ganztags- Hauptschule Gereonswall, dem Hansa Gymnasium, dem Jugendhaus Tower der Katholischen Studierenden Jugend, der Jugend- und Freizeiteinrichtung Klingelpütz und einer noch zu errichtende Kindertagesstätte wurde der Verbund damit erweitert.

In den nächsten Jahren kommt viel Arbeit auf die Einrichtungen der BAN zu. Konkret geht es um die verschiedenen Bauprozesse, die für jedes Verbundmitglied koordiniert werden müssen. Dabei wird ein Dialogprozess notwendig, der eine Menge Übung verlangt. Die Einrichtungen sind aber zuversichtlich, den Prozess zu meistern und am Ende eine gute Qualität von Pädagogik und Raum für die Jugendlichen und das Stadtquartier anbieten zu können.

Entwicklungen 2011

Im Dezember 2010 wurde das Architekturbüro CAS mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die Bildungslandschaft Altstadt Nord beauftragt. Inhalt der Studie ist der Nachweis der Flächenbedarfe auf den ausgewiesenen Grundstücken des Rahmenplans für die neuen Gebäude sowie die Erweiterungs- und Anbauten. Ebenfalls sind die Planung des Bauablaufes und die in diesem Zusammenhang stehenden Kosten Bestandteile der Untersuchung. Ergebnisse werden für den Sommer 2011 erwartet.

Im März 2011 fand wieder eine Jugendideenkonferenz statt. Kinder, Jugendliche und Studierende der Einrichtungen der Bildungslandschaft Altstadt Nord (BAN) hatten sich unter dem Motto "Gemeinsam Bildung gestalten" Projekte ausgedacht, mit denen sie um eine finanzielle Förderung warben. Die Projekte sollten möglichst übergreifend für alle Kinder und Jugendlichen nutzbar sein - egal welcher Schulform oder Altersklasse sie angehören. Es wurde von einer aus Kindern und Jugendlichen bestehende Jury beraten, welche Vorhaben unterstützt werden sollen. Sechs Ideen wurden dabei prämiert.
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Ansprechpartner bei der Stadt Köln als Mitglieder der Projektleitung:

Schulverwaltungsamt der Stadt Köln

Michael Gräbener

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