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Modul 3

Grundlagen der Bewegungsförderung

Ganzheitliche Gesundheitsförderung umfasst die Bereiche Bewegung, Ernährung und Stressregulation. In Modul III wird die Bedeutung von Bewegung, Spiel und Sport in den Blick genommen. Schule soll als ein vielseitiger Bewegungsraum entdeckt werden.

Kinder und Jugendliche bewegen sich heutzutage deutlich weniger als Kinder und Jugendliche früherer Generationen. Bewegung ist aber förderlich für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen:

  • Bewegung steigert die Konzentrationsfähigkeit.
  • Kinder, die sich regelmäßig bewegen, haben weniger motorische Defizite.
  • Bewegung fördert die eigene Körperwahrnehmung und kann so auch zu einem verbesserten Selbstbewusstsein beitragen.
  • Durch regelmäßige Bewegung kann Stress abgebaut werden; Bewegung trägt somit zur Entspannung und Erholung bei.
Kinder und Jugendliche verbringen einen Großteil ihrer Zeit in der Schule. Sportunterricht alleine reicht nicht aus, um den Bewegungsbedarf von Kindern und Jugendlichen zu decken. Daher ist es wichtig, Schule als einen vielseitigen Bewegungsraum zu erschließen und zu nutzen. Um Kinder und Jugendliche zu mehr Bewegung zu motivieren, sind attraktive Bewegungsmöglichkeiten mit Aufforderungscharakter notwendig. Schulhöfe, die Betonwüsten ähneln, sind wenig einladend und animieren nicht dazu, sich körperlich zu betätigen - doch wie kann man das ändern? Ideen und Anregungen zur Beantwortung dieser Frage stehen im Mittelpunkt von Modul III.

Die Bewegung der Schülerinnen und Schüler sollte im Unterricht und in den Pausen gefördert werden. Hierzu werden den Gesundheitsteams zahlreiche Ideen und Spielanleitungen an die Hand gegeben, mit deren Hilfe Bewegung im Schulalltag an verschiedensten Stellen implementiert werden kann. Zahlreiche Studien belegen, dass schon kleine Bewegungseinheiten zur Verbesserung der geistigen, körperlichen und emotionalen Konstitution der Kinder und Jugendlichen beitragen. Wird Bewegung zum integralen Bestandteil des Schulalltages, wird auch das Lernen und das Miteinander nachhaltig positiv beeinflusst.

In der Qualifizierung reflektieren die Gesundheitsteams ihr eigenes Bewegungsverhalten und leiten daraus ab, wann und wo sie Bedarf an Bewegung haben. Gemeinsam wird überlegt, wie mehr Bewegung im Schulalltag umgesetzt werden kann. In diesem Zusammenhang werden Möglichkeiten der Ausbildung und Einbindung von Sporthelfern vorgestellt, die z.B. Bewegungspausen auf dem Schulhof beaufsichtigen können.

In einem nächsten Schritt werden individuelle Kernbotschaften für mehr Bewegung an den einzelnen Schulen formuliert.
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Ansprechpartnerin:
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