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WeGebAU

WeGebAU stand ursprünglich für „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer im Unternehmen“. Mittlerweile umfasst das Förderpro-gramm Arbeitnehmer ohne Altersbeschränkung. Das Programm soll einer-seits Unternehmen unterstützen, ihren Fachkräftebedarf zu decken. Anderer-seits werden durch präventive Maßnahmen die Arbeitsmarktchancen der Beschäftigten erhöht und ihre Arbeitsmarktrisiken verringert.

Wenn das Weiterbildungspotenzial des vorhandenen Personals erschlossen und genutzt werden kann, ist dies neben der betrieblichen Erstausbildung ein wesentlicher betrieblicher Hebel zur Deckung des eigenen Fachkräftebedarfs. Dies gilt um-so mehr, wenn auf dem Arbeitsmarkt die Fachkräfte rar sind oder werden. Zugleich verringert eine Qualifizierung das Arbeitsmarktrisiko der Beschäftigten, sollten sie arbeitslos werden, erheblich.
Die Bundesagentur für Arbeit kann mit WeGebAU die berufliche Weiterbildung in kleinen und mittleren Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern finanziell fördern.

Ziele, die das Sonderprogramm durch Förderung unterstützt:

  • Betriebe, insbesondere Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU), entdecken Weiterbildung als Mittel, Fachkräftepotenzial im eigenen Betrieb zu nutzen.
  • Die Weiterbildung der Beschäftigten wird generell intensiviert.
  • Das betriebliche Qualifizierungspotential wird stärker erschlossen.
  • Das Qualifikationsniveau der Beschäftigten – und damit auch die Qualität der Produkte und Dienstleistungen – wird verbessert.

Wer wird gefördert?

  • Gering qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne Berufsabschluss
    oder mit Berufsabschluss, wenn sie seit mindestens vier Jahren eine an- oder ungelernte Tätigkeit verrichten und ihre erlernte Tätigkeit nicht mehr ausüben können.
  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Berufsabschluss,
    die in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Arbeit-nehmern beschäftigt sind.

Was wird gefördert?

Es können Weiterbildungen gefördert werden, die im Rahmen des bestehenden Arbeitsverhältnisses unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes durchgeführt werden. Das Unternehmen stellt die Beschäftigten für die Teilnahme an der Qualifizierung während der Arbeitszeit frei.
Bei geringqualifizierten Beschäftigten können Qualifizierungen gefördert werden, die zu einem anerkannten Berufsabschluss oder zu einer berufsanschlussfähigen Teilqualifikation führen.

Weiterbildungen für Beschäftigte in KMU müssen außerhalb des Betriebes durchgeführt werden und über ausschließlich arbeitsplatzbezogene kurzfristige Anpassungsfortbildungen hinausgehen.
Es müssen für den allgemeinen Arbeitsmarkt verwertbare Kenntnisse vermittelt werden. Ausgenommen ist zudem eine Förderung von Qualifizierungen, zu denen der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet ist.

Das Programm bietet zwei Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung:

  • die Erstattung der Weiterbildungskosten
  • einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt für Geringqualifizierte

Die Beteiligung an den Weiterbildungskosten bei Beschäftigten in KMU-Betrieben wird gestaffelt:

  • Unter 45 Jahre mit Berufsabschluss bis zu 50 Prozent Beteiligung an den Weiterbildungskosten
  • Über 45 Jahre mit Berufsabschluss bis zu 75 Prozent Beteiligung an den Weiterbildungskosten
Bei gering qualifizierten Beschäftigten oder ungelernten Beschäftigten ist die Be-triebsgröße unerheblich. Hier kann neben der Übernahme der Weiterbildungskosten auch ein Arbeitsentgeltzuschuss in Höhe der weiterbildungsbedingt ausgefallenen Arbeitszeit erbracht werden.
Eine Weiterbildung muss mindestens 160 Unterrichtsstunden oder eine Dauer von über vier Wochen umfassen. Gefördert werden können nur zertifizierte Bil-dungsmaßnahmen. Umfangreiche Bildungsangebote stehen Ihnen hierzu auf un-serer Homepage www.arbeitsagentur.de unter Weiterbildungsdatenbank KURSNET zur Verfügung.
Die Antragstellung hat immer vor Beginn einer Qualifizierung bei der zuständigen Agentur für Arbeit Ihres Betriebssitzes zu erfolgen.

Fragen zum Programm WeGebAU beantwortet der Arbeitgeber-Service der Agen-tur für Arbeit. Den Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Köln erreichen Sie, wenn Sie noch keinen festen Ansprechpartner haben, über:

• Arbeitgeberhotline: (0800) 4 5555 20 (Der Anruf ist für Sie gebührenfrei)
• E-Mail: Koeln.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de.

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Fragen zum Programm WeGebAU beantwortet der Arbeitgeber-Service der Agen-tur für Arbeit. Den Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Köln erreichen Sie, wenn Sie noch keinen festen Ansprechpartner haben, über:
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