Museen werden feste Partner im Ganztag
Museumspädagogische Angebote
27.5.2009
Die Landesregierung baut die Zusammenarbeit mit Museen an Ganztags- schulen und bei Ganztagsangeboten aus. Dazu haben das Ministerium für Schule und Weiterbildung und das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration eine Rahmenvereinbarung mit den drei Spitzen- verbänden der Museen in Nordrhein-Westfalen unterzeichnet. Die Verbände sind der Arbeitskreis Museumspädagogik Rheinland und Westfalen e.V. sowie der Verband Rheinischer Museen e.V. und die Vereinigung Westfälischer Museen e.V..
Ziel der Vereinbarung ist, möglichst vielen Kindern und Jugendlichen im Ganztag museumspädagogische Angebote zu machen. Die Vereinbarung steckt den Rahmen ab für konkrete Projekte. Über Inhalt und Umfang der Kooperationen entscheiden die Beteiligten vor Ort. Dazu schließen die Schulträger oder in ihrem Auftrag die Schulleiterinnen und Schulleiter Vereinbarungen mit den jeweiligen museumspädagogischen Fachkräften oder Museen.
„Ein Besuch im Museum kann in fast allen Fächern hervorragend mit dem Unterricht verknüpft werden“, erklärt Schulministerin Barbara Sommer. „An anderen kulturellen Orten zu lernen ist eine Bereicherung und sollte in jeder Schule selbstverständlich sein. Die Rahmenvereinbarung schafft eine weitere Grundlage für diese Selbstverständlichkeit.“
„Museen bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich mit der eigenen Kultur und mit fremden Kulturen, mit Vergangenheit, Gegen- wart und Zukunft auseinanderzusetzen“, lobt Generationenminister Armin Laschet. „Das beeinflusst die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler auf sehr positive Weise.“
Alle Museumsprojekte werden in enger Zusammenarbeit mit den Lehrer- innen und Lehrern der Kinder und Jugendlichen, den Schulträgern und den Trägern des Ganztags durchgeführt.