
Köln hat zahlreiche Projekte und projekt- bezogene Netzwerke zu bieten, die sich mit Bewegungsförderung, gesunder Ernährung und Stressmanagement beschäftigen. Diese Vielfalt stellt eine Chance und gleichzeitig eine Herausforderung hinsichtlich der Schaffung nachhaltiger, transparenter Strukturen dar.
In den drei zentralen Settings "Vorschulalter / Kindergarten", "Schule" und "Freizeit" (Offene Jugendarbeit / Vereine) arbeiten Fachleute aus Wissenschaft und Praxis gemeinsam an der Entwicklung neuer Zugangs- wege zu den Zielgruppen. Darüber hinaus werden niedrigschwellige An- gebotsformen erprobt und die Qualifizierung der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren vorangetrieben.
Eine starke Allianz für mehr Gesundheitsförderung im VeedelIm Kölner Bündnis für gesunde Lebenswelten haben sich die Stadt Köln mit den zuständigen Ämtern, der StadtSportBund Köln, die Lernenden Region - Netzwerk Köln e.V., die Deutsche Sporthochschule Köln und zahlreiche Praxis-Projekte zusammengeschlossen, um eine neue Qualität der Kooperation und vor allem eine Kultur der Bewegung und Gesundheit im Veedel zu erreichen.
Das Bündnis hat sich zum Ziel gesetzt, als infrastrukturelles "Netzwerk der Netzwerke" die projektbezogenen Ansätze zu bündeln, Transparenz über stadtteilbezogene und übergreifende Aktivitäten zu schaffen, zum Transfer erfolgreicher Projektergebnisse beizutragen und eine nachhaltige Weiter- entwicklung der Infrastrukturen für Gesundheitsbildung zu gewährleisten.
Insbesondere in Sozialräumen mit besonderem Handlungsbedarf sollen - mit Hilfe bereits bestehender Projekte - nachhaltige Strukturen aufgebaut und neue Konzepte der Zielgruppenansprache erprobt werden. Hierbei setzt das Bündnis auf Vernetzung vorhandener Initiativen, sowie auf Transparenz und Qualitätsstandards der Projekte.
Zweijährige DurchführungsphaseNach einer erfolgreichen, siebenmonatigen Aufbauphase wurde der Folgeantrag für eine zweijährige Durchführungsphase vom Bundes- ministerium für Gesundheit positiv bewertet. Das Kölner Bündnis ist somit eins der Projekte, die es in die Durchführungsphase geschafft haben. Bis Ende Februar 2011 hat das Bündnis sich drei Arbeitsschwerpunkte gesetzt: